| Goldschmiede Pitzl | Sauerstraße 5, 85049 Ingolstadt |
| Artemani - Galerie der kleinen Manufakturen | Fleischhauerstraße 34, 23552 Lübeck |
| Graphikantiquariat Koenitz | Markt 1, 04109 Leipzig |
| Handwerksform Hannover | Berliner Allee 17, 30175 Hannover |
| Goldschmiede Otterpohl | Gartenstraße 1, 33790 Halle (Westfalen) |
| Le Goût | Römerstraße 5, 56130 Bad Ems (an der Lahn) |
| Kontor Schwerin | Puschkinstr. 36, 19055 Schwerin |
| feinGESTALT | Hinterer Brühl 1, 31134 Hildesheim |
Hier kommt die Vita von Ekkehard Körber hin.
Schwerpunkte meiner Arbeit sind dickwandige Schalen, Objekte aus Mooreiche und die Herstellung von Kreiseln. Bei Schaukelschalen und Gefäßen lege ich besonderen Wert auf den Kontrast zwischen strenger Form durch saubere Verarbeitung und groben Spuren von Alterung, Trocknung oder Feuer, vormaliger Bearbeitung und wildem Wuchs. Diese Spuren treten besonders auf den breiten, meist unbearbeiteten Rändern der Schalen hervor.
Für die Kreisel verwende ich alles, was sich drehen lässt (Holz, Holzwerkstoffe, Perlmutter, Palmensamen, Kunststoffe) und alles was sich drehen kann (Perlen, Münzen, Zahnräder, Treibriemenräder und außergewöhnliche Fundstücke).
Daneben stelle ich Schüsseln, Dosen, Leuchter und Holzschmuck her sowie Flaschenverschlüsse und -öffner. Im Programm habe ich seit vielen Jahren auch Stifte und Stiftehalter. Außerdem biete ich Pfeffer- und Gewürzmühlen an sowie von Krumpholz geschmiedete Gartengeräte mit individuell gedrechselten Griffen. Auf Bestellung fertige ich Einzelstücke und -teile an, etwa für Möbel.
Ich arbeite vorwiegend an der Holzdrehbank und verarbeite vor allem einheimische und europäische Hölzer. Für kleinere Arbeiten, die es wegen der Farbigkeit und Festigkeit verlangen, greife ich in Ausnahmefällen auf Exoten aus aller Welt zurück.
Oft kann ich Geschichten über die Herkunft meiner Hölzer erzählen. Ich bin mit offenen Augen unterwegs und finde so vielfach regionale, interessant gemaserte Hölzer.
Jeder Schritt meiner Arbeit bis zum fertigen Produkt ist mir wichtig. Es beginnt damit, Holz zu finden oder zu erwerben, abzutransportieren, zuzuschneiden und dann fachgerecht zu trocknen, bis ich es – vom Entwurf bis zum Polieren der Oberfläche – in meiner Werkstatt verarbeiten kann.
Die fertigen Arbeiten verkaufe ich schließlich über Galerien und auf Märkten und genieße den Kontakt zu den Kund:innen.
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